Wenn der Kopf leer ist, wird’s fotografisch!
Leere. Ein Thema, das zunächst ziemlich einfach klingt. Schließlich begegnet sie uns überall: leere Straßen, leere Räume, leere Flaschen, leere Blicke oder der berühmte leere Kühlschrank kurz vor dem Wochenende. Aber lässt sich Leere überhaupt fotografieren? Oder ist das, was auf den ersten Blick leer erscheint, vielleicht doch voller Geschichten?
Genau das wollten wir bei unserem Treffen herausfinden. Unsere Fotografinnen und Fotografen machten sich auf die Suche nach dem Nichts und fanden dabei erstaunlich viel: stille Momente, ungewohnte Perspektiven, spannende Bildkompositionen und jede Menge Interpretationsspielraum. Denn manchmal sagt ein Bild gerade durch das, was fehlt, besonders viel. Und so wurde aus einem vermeintlich leeren Thema ein ziemlich abwechslungsreicher Fotoabend.
Außerdem dürfen wir ein neues Gesicht in unserer Runde begrüßen: Norbert ist neu dabei. Wir freuen uns über die Verstärkung und sagen: Herzlich willkommen in der Fotowerkstatt!
Rainer hatte auch gleich einen Vorschlag für einen gemeinsamen Fotospaziergang: Nach dem Volkstrauertag beziehungsweise Totensonntag wollen wir uns auf dem Ohlsdorfer Friedhof treffen. Zu dieser Jahreszeit leuchten dort erfahrungsgemäß besonders viele Kerzen und Grablichter. Eine stimmungsvolle Kulisse, die sicher viele spannende fotografische Motive bietet.
@Rainer: Gibst du den Treffpunkt (evtl. auch für Fahrgemeinschaften) noch bekannt? Wir warten gespannt!
Zum Jahresabschluss wird es gemütlich
Beim nächsten Treffen tauschen wir Kameras und Bildbesprechungen zumindest zeitweise gegen Punschtassen und Keksteller. Denn dann feiern wir unser traditionelles Weihnachtsfest und lassen das Fotowerkstatt-Jahr gemeinsam ausklingen.
Ganz ohne Bilder geht es natürlich trotzdem nicht: Unser nächstes Thema zum Bildergucken lautet „Werbung …“ (Nr. 22 aus dem Klönschnack).
Wir freuen uns auf einen gemütlichen Abend, viele schöne Bilder und einen fröhlichen Jahresausklang!
Eine besondere Fotoidee
Thomas und die Leere
Eine schöne Geschichte hatte Thomas zu seinem Beitrag mitgebracht. Sie begann eigentlich ganz harmlos an einem ganz normalen Morgen.

Thomas schrieb Annett eine WhatsApp: „Was ist eigentlich das Thema für unser heutiges Treffen?“
Die Antwort kam: „Leere.“
Thomas legte das Handy beiseite, nahm einen Zettel und machte sich Gedanken. Leere also. Hm. Er starrte auf das Papier. In seinem Kopf tauchten ein paar Fragezeichen auf. Dahinter: Leere. Er überlegte, grübelte, dachte nach. Aber je länger er über das Thema nachdachte, desto leerer wurde es in seinem Kopf.
Vielleicht ein leeres Blatt? Zu einfach. Ein leerer Raum? Auch nicht gerade aufregend. Eine leere Flasche? Nun ja, das wäre immerhin ein Anfang!

Schließlich beschloss Thomas, die Sache fotografisch anzugehen. Und siehe da: Aus der anfänglichen Leere entstanden doch noch Ideen, Bilder und eine Geschichte, die uns beim Treffen zum Schmunzeln brachte.

Leerer Teller, leere Tasse: Selbst nach dem Essen bleibt noch Platz für ein Motiv zum Thema Leere.
Der leere Kühlschrank kurz vor dem Wochenende – ein Klassiker, den wohl alle kennen.


Auch ein leeres Portemonnaie lässt sich fotografisch erzählen – und passt erstaunlich gut zum Thema.



Die Moral von der Geschichte? Manchmal muss man erst den Kopf richtig leer bekommen, damit Platz für gute Ideen entsteht!
Wolfgang





Reinhard










Oliver







Klaus


















Axel




Annett
Mein Akku war leer. Der USB-Stick blieb damit auch leer. Aber folgendes bild habe ich aus dem Archiv gekramt:
