Annett

Von der doppelten Oma zur digitalen Fotografie

Mit 13 bekam ich meine erste Spiegelreflexkamera. Von da an war eigentlich klar: Die Welt würde nicht mehr nur so fotografiert, wie sie war.

Meine ersten Fotomontagen entstanden noch ganz analog. Meine Oma musste beispielsweise gleich doppelt aus dem Fenster schauen. Photoshop? Gab es für mich damals nicht. Ich war meine eigene Bildbearbeitung! 😉

Auf Klassenfahrten war ich die Fotografin, denn eine Kamera hatten damals längst nicht alle. Auch während meiner Lehre wurde fleißig fotografiert. Wenn es gerade mal nicht in der Ellenbeuge brannte (wegen Schweißen. Da flog die glühende Schlacke zum Kragen hinein), blieb offenbar Zeit für solche Dinge. (Beweisfoto: Lehrlinge in Schweißerschürzen!)

Fotografisch begann alles mit einer analogen MINOLTA. Irgendwann kam SONY ins Spiel. Vor allem wegen der Kompatibilität mit meiner vorhandenen Ausrüstung. Seitdem bin ich der Marke treu geblieben und hatte inzwischen mehrere SONY-Kameras. Nicht unbedingt, weil ich ständig das Neueste brauche. Es muss ja auch jemand die Vernunft im Auge behalten! Und zufrieden bin ich schließlich auch.

2012 suchte ich über den SONY-Club nach Gleichgesinnten. Und tatsächlich: Gleich zwei Fotobegeisterte fanden sich ganz in meiner Nähe. Helga und Axel. Aus einer gemeinsamen Leidenschaft wurden Freundschaften, die bis heute halten. Beide sind inzwischen ebenfalls Teil unserer Fotowerkstatt. Helga ist mittlerweile nach Glückstadt gezogen und Axel ist und bleibt ein echtes Goldstück!

So hat mir die Fotografie nicht nur unzählige Bilder beschert, sondern auch Menschen, die mein Leben bereichern.

Und die Freude am Experimentieren? Die ist geblieben. Nur die Technik ist inzwischen etwas komfortabler. Meine Oma schaut heute vermutlich von oben zu. Ich hoffe, sie nimmt mir die doppelte Version von damals nicht übel!

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